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SKF auf der EMO: Perfekte Spindel-Lagerungen per SimPro Spindle

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Mit dem Simulationstool SKF SimPro Spindle können die Konstrukteure von Spindeln innerhalb kürzester Zeit die optimale Lager-Konfiguration für ihre geplante Anwendung ermitteln.

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SKF SimPro Spindle liefert u. a. 3D-Animationen von Eigenschwingungsformen.

2019 September 16, 10:00 CET

Für die Leistungsfähigkeit von Werkzeugmaschinenspindeln sind deren Lagerungen von entscheidender Bedeutung. Mit dem Simulationstool SimPro Spindle versetzt SKF die Konstrukteure von Spindeln in die Lage, innerhalb kürzester Zeit die optimale Lager-Konfiguration für die geplante Anwendung zu ermitteln.

Göteborg / Schweinfurt, den 16. September 2019 

Das Spindellager-Simulationsprogramm von fußt auf der leistungsstarken SimPro-Berechnungssoftware des Unternehmens. In diesem Werkzeug steckt somit das gebündelte SKF Ingenieurswissen über das komplexe Zusammenspiel von Lagern und Schmiersystemen. Dadurch gleicht es einem „virtuellen Prüfstand“, der wertvolle Aufschlüsse über die dynamischen Kräfte liefert, denen die Lager in Spindeln ausgesetzt sind: Mit seiner Hilfe kann der Nutzer schnell und präzise die optimale Auslegung von Lagerungen für die jeweiligen Anwendungsanforderungen bzw. -bedingungen austesten.

Zu diesem Zweck wird SKF SimPro Spindle zunächst mit Daten über alle relevanten Komponenten wie Wellen, Lager, Getriebe, Schmierstoffe, Zwischenringe und Federn gefüttert. Dafür steht eine intuitiv bedienbare Eingabemaske zur Verfügung – inklusive „Direktanbindung“ ans permanent aktualisierte Wälzlager-Portfolio von SKF. Dem dabei entstandenen Modell fügt der User nun Betriebsbedingungen wie Drehzahlen, Temperaturen, Lasten und Schmierung sowie Passungen von Welle und Gehäuse hinzu. Dabei können die Last- und Drehzahlbedingungen auch als kombinierter Lastzyklus eingegeben werden. Danach lassen sich (je nach Betriebsbedingungen der Maschine) Teil- oder Volllastanalysen durchführen.

Im Anschluss an den virtuellen Testlauf liefert SKF SimPro Spindle seinem Nutzer eine Vielzahl nützlicher Leistungsparameter wie Lagerlebensdauer und -belastung, Lastzonen, Kontaktspannungen, Lagerversatz und -kinematik, Schmierstoffkennwerte, Biegelinien oder auch Systemfrequenzen. Die Eigenschwingungsformen lassen sich in Form von 3D-Animationen abbilden.

Außerdem kann das Tool die erforderlichen Anzugsdrehmomente berechnen, die Fettgebrauchsdauer kalkulieren und die Öl-Durchflussraten inklusive Position der Öldüsen optimieren helfen. Darüber hinaus verfügt es über eine verbesserte Vorspannungs- und Lagerluftberechnung für ganze Gruppen von Hochgenauigkeitslagern innerhalb einer Spindel. Weil der Simulator dabei gleich das Zusammenspiel der verschiedensten interagierenden Variablen berücksichtigt, kann er die Entwicklungszeiten von Neukonstruktionen deutlich verkürzen. Und um diesen Geschwindigkeitsvorteil von Anfang an nutzen zu können, erhalten Programm-Einsteiger von einem SKF Anwendungstechniker eine Einweisung in die Software. Das hilft bei einer ersten Evaluierung der optimalen Spindellager-Konfiguration.

Zusätzliche Produkte und Services für die Werkzeugmaschinenbranche präsentiert SKF noch bis zum 21. September auf der EMO in Hannover. Besucher der Messe finden SKF in Halle 8 am Stand A22.

 Aktiebolaget SKF
      (publ)

Pressekontakt:

Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland, Tel.: +49 (0)9721 / 56 - 28 43, 

SKF strebt danach, unangefochtener Marktführer im Wälzlagergeschäft zu sein. Die Unternehmensgruppe bietet Lösungen rund um rotative Systeme – einschließlich Wälzlagern, Dichtungen, Schmiersystemen sowie Zustandsüberwachungs- und Instandhaltungsservices. SKF ist in mehr als 130 Ländern präsent und kooperiert weltweit mit rund 17.000 Vertriebspartnern. Im Jahr 2018 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz in Höhe von ca. 8,1 Mrd. Euro und beschäftigte 44.428 Mitarbeiter. www.skf.com
In Deutschland zählt SKF rund 6.600 Beschäftigte. Davon arbeiten ca. 4.100 in Schweinfurt, Hauptsitz der SKF GmbH und größter Produktionsstandort der Gruppe. www.skf.de
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